Ein 88-jähriger Autofahrer und der Vorgarten-Einbruch
Ein 88-jähriger Autofahrer verwechselt Gas und Bremse und fährt durch eine Hecke in einen Vorgarten. Die Folgen sind nicht nur materieller Natur.
Was ist passiert?
Ein 88-jähriger Mann hat kürzlich in einer kleinen deutschen Stadt die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, was zu einem kleinen, aber denkwürdigen Vorfall führte. Bei einem gemütlichen Ausflug, den er vermutlich mit Bravour plante, verwechselt er das Gaspedal mit dem Bremspedal und katapultiert sich durch eine Hecke in den Vorgarten eines Wohnhauses. Das klingt nach einem klassischen Fall von "Das passiert nur im Film" – oder vielleicht in einem besonders kreativen Werbespot.
Gab es Verletzte?
Über Verletzte kann man sich in diesem speziellen Fall nicht beklagen. Der Fahrer, ein Veteran auf der Straße, ist zum Glück unversehrt geblieben. Der Schock des Vorfalls hat ihn jedoch sicher getroffen, denn wie oft erlebt man den eigenen Wohnort plötzlich als Schauplatz eines solchen Autounfalls? Die Bewohner des Hauses, der zufällig anwesend war, hatten sicher einen kurzen Moment der Verwirrung vor dem Eintreffen der örtlichen Polizei, die in der Regel eher für andere Aufgaben bekannt ist, als die Landung eines Fahrzeugs im heimischen Garten.
Welche Schäden wurden verursacht?
Schaden entstand vor allem an der Hecke, die nun eine eher unglückliche Form aufweist. Auch der Vorgarten schaut jetzt nicht gerade aus wie aus dem Katalog, obgleich dies möglicherweise die Gartengestaltung in der Nachbarschaft auf interessante Weise beleben könnte. Die Polizei, zum Glück auch in der Lage, derartige Missgeschicke mit einer Prise Humor zu betrachten, hat sich mit den örtlichen Behörden zusammengesetzt, um den Schaden zu begutachten. Da die Reparatur am Garten vielleicht nicht zu den ersten Prioritäten der kommunalen Dienstleistungen gehört, bleibt abzuwarten, wie schnell der Vorgarten wieder in seinen alten Zustand zurückkehrt.
Welche rechtlichen Konsequenzen könnten folgen?
Da der Unfall keine schwerwiegenden Verletzungen nach sich zog, wird der Fahrer vermutlich mit einer Verwarnung davonkommen. Ein Regressanspruch für die Gartenbesitzer könnte theoretisch auf den Tisch kommen, aber ob das der Aufwand wert ist, ist fraglich. Wahrscheinlich wird man sich nach einem solchen Vorfall eher auf die verständnisvolle Nachbarschaftspflege konzentrieren, anstatt juristische Schritte einzuleiten. Ein Fragezeichen bleibt jedoch, ob die Versicherung des Fahrers sich mit dem Fall befassen wird. Ein unterhaltsamer Gedanke, dass jemand möglicherweise für einen Garten aufkommen muss, den er nicht einmal betreten hat.
Gibt es eine moralische Lektion in dieser Geschichte?
Es scheint fast so, als wolle uns dieser Vorfall etwas über Achtsamkeit im Straßenverkehr lehren. Die Verwirrung zwischen Gas und Bremse ist ein klassisches Dilemma, das nicht nur ältere Fahrer betrifft. In diesem Fall könnte man sagen, dass das Tempo der Veränderungen – sei es im Straßenverkehr oder im persönlichen Leben – manchmal schneller ist als das eigene Handeln. Vielleicht sollten wir alle etwas mehr nachdenken, bevor wir uns in die vermeintlich sicheren Gewässer des Alltags begeben. Stattdessen könnte man gleich einen Sprung in den Vorgarten wagen – selbst wenn dieser in diesem Fall eher unfreiwillig war.
Was sagt die Polizei dazu?
Letztlich bleibt die Polizei gelassen und amüsiert über den Vorfall. Ihr klarer Rat an alle Verkehrsteilnehmer lautet, sich im Umgang mit dem Fahrzeug nicht nur auf die eigenen Reflexe zu verlassen, sondern auch auf die eigenen Sinne. In einer Welt, in der die Technologien immer weiter zunehmen, könnte man fast annehmen, dass das Fahren mit Bedacht eher dem alten Zeitgeist angehört. Man könnte auch anmerken, dass dies eine Möglichkeit ist, das eigene Auto mal in einem anderen Licht zu betrachten – als ein potenzielles Einrichtungsstück in einem Vorgarten.